
Habt ihr euch auch schon mal gefragt, ob es klug von unseren Vorvätern war, eine Burg in einem Tal zu errichten? Manche behaupten, dass aus dieser Begebenheit sich der Name Dahl-en-burg ableitet, das muss natürlich nichts (ver)heißen, aber leider spiegelt dies die momentane Lage wider. Wir sind in der Talsohle angekommen und es wird Zeit, dass sich etwas ändert.
Eine funktionierende Kindergarten- und Schulbetreuung (wenn es denn so wäre), sollte selbstverständlich sein.
Für mich geht Politik weiter. Es geht darum, Visionen zu entwickeln und umzusetzen.

Die Auffassung, dass der Anwohner sich an den Kosten der Straßensanierung beteiligt, wirkt völlig aus der Zeit gefallen. Durch die KFZ-Steuer und die Grundsteuer wird der Bürger sowieso schon zur Kasse gebeten und soll nun auch noch die Kosten tragen, damit die Allgemeinheit vor seiner Tür eine Straßensicherheit hat?
Die öffentliche Hand kommt ihrer Pflicht häufig nicht nach und vernachlässigt Instandhaltung und Reparatur, womit die Kosten für die Sanierung unnötig hoch werden, dafür den Anwohner zahlen zu lassen, ist mehr als ungerecht.
Es ist schwer nachzuvollziehen, wenn behauptet wird, dass die diese Beiträge nicht abgeschafft werden können, da die Bedarfsgemeinden dadurch Nachteile erfahren.
Es lassen sich Mittel und Wege finden.

Meine Kandidatur war kaum bekannt, da begegneten mir schon Zweifel, ob ich die beschlossenen Projekte auch zu Ende führen könne bzw. möchte.
Ich kann diese Befürchtung nicht nachvollziehen und möchte dem explizit widersprechen. Nach meinem Verständnis von Demokratie ist es selbstverständlich, dass ich beschlossene Projekte im Sinne der Abmachung weiterführe. Für mich geht es um die Entwicklung des Ortes, nicht darum persönliche Aspekte in den Vordergrund zu stellen. Das sollte die Auffassung eines jeden Politikers sein, es geht um Dienst- und Leistung für die Mitbürger.
Dabei setze ich auf die Unterstützung der Mitarbeiter im Rathaus. Mir ist bewusst, dass ich auf die Hilfe und Expertise eines Jeden angewiesen bin und werde den Posten mit Demut und Respekt angehen. Zu vermuten, dass mein Einzug ins Rathaus per se zu Unruhe und Unmut führt, ist nicht nur unsozial, sondern auch völlig unberechtigt.
Egal wo man hinhört, es fehlt an Information. Vereine klagen über fehlende Absprachen, Bürger über fehlende Informationen und Ehrenamtlichen fehlt es an Zwischenmenschlichkeit.
Egal ob über social media, Printmedien oder im direkten Gespräch, wir müssen im Dialog bleiben, denn nur so kann etwas Gutes entstehen und die Bodenhaftung nicht verloren gehen.
Dies sind nicht nur leere Versprechungen von mir. Ihr habt eine Vereinsfeier, ein Jubiläum, eine Veranstaltung oder einfach das Bedürfnis mich besser kennenzulernen? Schreibt mich an, dann komme ich gerne zu Euch!

Eine Kultur des Miteinander ist für mich selbstverständlich!
In meinem Berufsleben habe ich viele Freunde in aller Welt gewinnen können, und habe viel lernen dürfen. Als Mitglied in 6 verschiedenen Gremien und Vorständen habe ich gelernt, dass es wichtig ist, Persönliches außen vor zu lassen.
Gleiches kann man von mir auch auf kommunaler Ebene erwarten: Fremden gegenüber aufgeschlossen sein, auch hier gilt es Brücken zu bauen.
In der Diskussion andere Meinungen zulassen, auf der Sachebene diskutieren und einen Konsens suchen – und im allerbesten Fall im Anschluss an kontroverse Diskussionen ein Bier oder eine Brause zusammen trinken.
Wir brauchen in Dahlenburg gerade unter den aktuellen politischen Herausforderungen eine Bürgermeisterin die nicht polarisiert, sondern jemanden der Grenzen setzen kann ohne auszugrenzen und zu verletzen.

Die Miete für Bürger- und Kulturhaus ist für viele zu teuer und wird daher kaum seinem Namen gerecht.
Warum stellen wir die Nutzung ehrenamtlichen Vereinen nicht mietfrei zur Verfügung? Dies wäre ein ganz praktisches Zeichen der Wertschätzung für diejenigen, die sich in unserer Gemeinde engagieren und eine Belebung des Ortes.
Ganz nach dem Motto: nicht immer nur reden, sondern auch mal machen!

Die Programme mit unseren Partnergemeinden verlieren leider immer mehr an Zuspruch, dabei ist Austausch für eine Verständigung und voneinander lernen so wichtig.
Gern möchte ich mich auf dem Gebiet mehr einbringen und ggfs. auch Schulen und Vereine mit einbeziehen. In der aktuellen Lage fänd ich es auch sinnvoll, einen Austausch mit z.B. Israel oder der Ukraine ins Leben zu rufen. Ich selbst habe als Schüler an einem solchen Austausch teilgenommen und empfand das als sehr wertvoll!

Als Bürgermeisterin bringe ich noch keine Erfahrung mit ins Amt, was mir als Nachteil ausgelegt werden könnte. Aus diesem Grund habe ich mich für die nächsten Monate bei diversen Fortbildungen und Workshops angemeldet – die ich selbstverständlich selbst finanziere. Auch mir ist daran gelegen, möglichst gut vorbereitet und informiert in das Amt zu starten, damit ich so effizient wie möglich starten kann.
Zudem habe ich verschiedenste Kreise angesprochen, die bereits in Verwaltung und Bürgermeisteramt tätig sind/waren und kann von breiter Unterstützung ausgehen.
Neue Besen kehren nämlich besonders gut, wenn sie das Terrain schon kennen.

Den Begriff Wahlkampagne habe ich ganz bewusst gewählt. Ein Kampf ist nicht das, was in meinem Sinn ist. Ich bin kein Mitglied einer Partei, würde mich jedoch nicht als parteilos, sondern parteiübergreifend bezeichnen. Auf kommunaler Ebene geht es darum, was das Beste für Dahlenburg und seine Gemeinden ist, meine Intention ist es zu verbinden und verbindlich zu handeln.
Wenn Firmen und/oder Privatpersonen meine Wahlkampagne finanziell unterstützen, dann möchte ich dieses Geld nicht in Wahlplakate verschwenden, sondern möchte diese Spenden an Vereine und andere ehrenamtliche Institutionen 1:1 weiterspenden.
Kommt gerne auf mich zu, wenn Du/Ihr an dieser Aktion beteiligt werden wollt! Eine Liste darüber werde ich selbstverständlich transparent und den Anforderungen entsprechend hier veröffentlichen.

Um die Verwaltung effektiver zu gestalten, halte ich es für sinnvoll, dass sich die 5 Gemeinden zu einer Einheitsgemeinde formieren. Die momentanen Bedingungen schließen dies gegenwärtig leider aus, ein Zusammenschluss kann nur über die Jahre in einem Klima des Vertrauens wachsen.
Schon heute sind zentrale Anliegen wie zB. die Betreuung der Kinder in der Hand des Dahlenburger Rathauses, was auch deswegen Sinn macht, weil die verwaltungstechnischen Anforderungen immer höher werden und für ehrenamtliche Bürgermeister kaum noch zu stemmen sind.
Es muss sichergestellt werden, dass die kleineren Gemeinden nicht ihr Gehör, Mitsprache- und Mitgestaltungsrecht verlieren. Dies kann nicht durch Versprechungen der Politik erfolgen, sondern muss in Verträgen die z.B. finanzielle Ausgleiche für die kleineren Gemeinden beinhalten könnten, festgehalten werden.
Dies ist etwas, was ich meiner 8 jährigen Amtszeit gestalten und mit Vertrauen umsetzen möchte.

Die aktiven Bürger